Im Zusammenspiel von künstlerischen Mitteln und pädagogischer Arbeit beleuchtet das courtheater die Fragen nach den Ursachen gesellschaftlicher und zwischenmenschlicher Konflikte. Beheimatet in der Amos Comenius Schule, sorgt das Regieteam für mehrere Inszenierungen pro Jahr, unterstützt von professionellen Choreographen, Technikern, Bühnen- und Kostümbildnern.

Das erfolgreiche Konzept wurde so zu einem etablierten Lernort, der integrativ gegen eine Kästchenbildung wirkt, der das Widersprüchliche, das Vage, das Vieldeutige, das Nichtzuzuordnende und das Nichtklärbare erfahrbar macht und als Normalfall der menschlichen Existenz annimmt; ein Ort der Toleranz, an dem Ambiguität nicht nur geschätzt und gepflegt, sondern auch eingeübt wird, indem die Teilhabenden lernen, eine differenziertere Gefühlskultur zu entwickeln.
Wir hoffen, dass dieses Projekt Mut macht sich auf den Weg zu machen, um von einem multi-kulturellen Nebeneinander zu einem interkulturellen Miteinander zu gelangen. Um den eingeschlagenen Weg zum kontinuierlichen Erfolg führen zu können, benötigt das courtheater weitsichtige Mitstreiter, Sponsoren des Geistes, Mäzene des Wagemuts und Förderer der Finanzen.